Auswirkungen der Pandemie auf die Entwicklung der Welt-wirtschaft sowie Veränderung von Investorenentscheidungen

Bis vor kurzem stellten die Industrieländer Europas, USA und Japan die überwiegende Mehrheit der Weltwirtschaft. In den letzten Jahren haben sich neben den Auswirkungen der Pandemie viele bedeutende Veränderungen ergeben. In den kommenden Jahren werden wir Zeuge einer Neuordnung der Wirtschaftsnationen. In diesen unsicheren Zeiten wurde die weltwirtschaftliche Entwicklung von nachfolgenden Trends beeinflusst, deren Gesamtwirkung jedoch ungewiss ist, da einzelne Faktoren und Kräfte oft gegeneinander wirken und kontraproduktiv sind.

Technologie- und Datenrevolution

Es ist faszinierend zu beobachten, mit welcher Kraft und Dynamik die technologische Revolution stattfindet. Facebook wurde nur ein Jahr nach seiner Gründung von 6 Millionen Menschen genutzt und hat heute mehr als 2,5 Milliarden aktive Nutzer pro Monat. Im Jahr 2009 gab es nur etwa 150.000 iOS Anwendungen, fünf Jahre später waren es mehr als 1 Million. 

Die Geschwindigkeit der technologischen Innovation ist nur eine Dimension der technologischen Revolution. Technologien, die helfen, Grenzen zu überwinden und Informationen leicht zugänglich zu machen, versprechen künftigen wirtschaftlichen Wohlstand nicht nur in entwickelten, sondern auch in Schwellen- und Randmärkten. Uneingeschränkter Zugang zu Informationen ist eine Grundvoraussetzung für qualitativ hochwertige Bildung und beschleunigt damit den Reifeprozess vieler Länder.

Zu beobachten ist auch die Entwicklungen von Pharmaunternehmen auf Grund aktuellen Impfungen z.B. SARS-CoV-Pandemie, der Blockchain-Technologie, der Entwicklung digitaler Namen oder mobiles Bezahlen aber auch Tests von autonomen Autos.

Rückgang und Alterung der Weltbevölkerung

Die Alterung der Weltbevölkerung ist eine unvermeidliche Tatsache, die nicht nur Demografen, sondern zunehmend auch Politiker und Ökonomen die Stirn runzeln lässt. Die Sterblichkeitsrate weltweit steigt und die Fruchtbarkeit sinkt stark. Vor drei Jahrzehnten betraf das Problem der Alterung und Entvölkerung nur ein Minimum der Weltregionen, heute betrifft dieses schwierige Problem den größten Teil des Planeten. In Thailand beispielsweise ist die Geburtenraten seit den 1970er Jahren von 5 auf 1,4 gesunken. Als Cut-off-Wert zum Erhalt der Population werden 2,1 Nachkommen pro Frau angenommen, aber heute erreichen nur etwa 40% der Weltbevölkerung diese Rate.

Laut der Europäischen Kommission wird die deutsche Bevölkerung bis 2060 um rund ein Fünftel schrumpfen und die Zahl der arbeitsfähigen Männer und Frauen in Europas größter Volkswirtschaft zwischen 2010 und 2060 von 54 Millionen auf rund 36 Millionen sinken. Gleichzeitig führen weniger arbeitsfähige Menschen zu einem Rückgang der Arbeitsproduktivität und folglich zur Reduktion des Konsums. 

Beschleunigung der Globalisierung

Integrationsprozesse, Wegfall von Kommunikationsbarrieren, Abbau von Handelsbarrieren sind eindeutig Tendenzen, die die aktuelle Globalisierung unterstützen. Die Entwicklung des Handels verleiht dem Wort Globalisierung jedoch in vielerlei Hinsicht eine neue Dimension.

Ausbau der städtischen Ökonomien und starke Urbanisierung

Eine der fortschrittlichsten Märkte sind derzeit die B.R.I.C. Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China). Die Wachstumsdynamik der Schwellenländer ist faszinierend. Im Jahr 2000 waren 95 % der Fortune Global 500-Unternehmen in einer der fortgeschrittenen Volkswirtschaften ansässig. Bis 2025, wenn China voraussichtlich die größte Volkswirtschaft der Welt werden soll, dürften nur noch etwa die Hälfte der Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 1 Milliarde US-Dollar in den heutigen Industrieländern ansässig sein.

Investitionsentscheidungen für Verbraucher

Aktuelle Veränderungen in der Entwicklung der Weltwirtschaft, Einschätzung und Bewertung von Rendite, Risiko und Liquidität in turbulenten Zeiten von Pandemie und Unsicherheit in der Wirtschaft, stellen für jeden Investor eine große Herausforderung dar.

Das Grundsystem eines rationalen Anlegers besagt, dass er mit dem geringstmöglichen Risiko und der höchstmöglichen Liquidität aus seiner Anlage eine möglichst hohe Rendite erzielen will. In der Praxis ist es jedoch nicht möglich, alle Kriterien gleichzeitig zu maximieren. Verzichtet ein Anleger jedoch auf die Maximierung eines Kriteriums, bedeutet dies nicht, dass er dieses Kriterium bei seiner Entscheidung nicht mehr berücksichtigt. In der Praxis wird der Investor versuchen, bei einem gegebenen Risiko- und Liquiditätsniveau eine maximale Rendite zu erzielen, oder z.B. Mindestrisiko bei gegebener Rendite und Liquidität. In diesem Zusammenhang sprechen wir über das Verhältnis von Kriterien im sogenannten magisches Investitionsdreieck.

Quelle: Autor des Artikels, Phoenix Investor SK

Aus der Abbildung wird daher deutlich, dass keine Investition oder Sicherheit alle drei Ziele gleichzeitig erreichen kann. Kein Wertpapier kann gleichzeitig eine hohe Rendite, ein geringes Risiko und eine hohe Liquidität aufweisen, weshalb dieses Dreieck als magisch bezeichnet wird. Am Finanzmarkt geht in der Regel eine hohe Rendite mit einem höheren Risiko und eine hohe Liquidität mit einer geringeren Rendite einher.

Der emotionale Kreislauf des Investors

Die Bereitschaft, das bereits erwähnte Risiko einzugehen, ist für jeden Anleger eine sehr individuelle bis emotionale Eigenschaft. Der psychologische Aspekt des Anlegers sei daher ein wichtiger Faktor bei Anlageentscheidungen, so Sinek. Neben dem rationalen Denken wird der Entscheidungsprozess des Anlegers auch von seinen Emotionen und seiner Intuition beeinflusst, die sich aus den Charakter- und Persönlichkeitsmerkmalen des Anlegers ergeben.  Der psychologische Aspekt von Anlegern in verschiedenen Phasen der Entwicklung ihrer Anlage wird durch die folgende Kurve des emotionalen Zyklus von Anlegern veranschaulicht

Quelle: Autor des Artikels, Phoenix Investor SK

Ständige Entwicklungen digitaler Technologien und Fortschritte im E-Commerce führen dazu, dass sich die Art und Weise, wie wir Produkte und Dienstleistungen kaufen oder investieren, dynamisch entwickeln. Das digitale Einzelhandelsumfeld bietet neue Möglichkeiten und verändert die aktuelle Dynamik des physischen Handels, da Einzelhändler bestrebt sind, ein nahtloses Multi-Channel-Angebot anzubieten.

All dies wird das Geschäft im 21. Jahrhundert erheblich beeinflussen und wir von der Phoenix Investor Group sind darauf vorbereitet und wissen, dass Vertrauen und loyale Kunden erarbeitet werden muss. Dank unserer Erfahrung in der Anlageberatung können wir Dienstleistungen auf hohem professionellem Niveau mit Elementen der Digitalisierung und modernen Anwendungen anbieten. 

Regelmäßige Investitionen erfordern Geduld, Strategietreue und Anlegerdisziplin. Nur so lassen sich gute Ergebnisse erzielen.

Ing. Ivan Duvač
Education manager - Phoenix Investor SK

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