Inflation

Die Verbraucherpreise steigen ungebremst. In Österreich dürfte die Inflation im Februar laut Statistik Austria 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat erreicht haben. Seit 1984 gab es keinen höheren Wert. Hauptverantwortlich dafür sind die steigenden Energie- und Treibstoffpreise. 

Aber was bedeutet Inflation und wie wirkt sich das auf jeden einzelnen von uns aus? Dieser Frage werden wir uns in der folgenden Information widmen.

Inflation wird auch als Geldentwertung bezeichnet. Die Preise für Waren und Dienstleistungen steigen langfristig. Die Bürger bekommen dann weniger für Ihr Geld. Im Gegenzug sprechen wir von einer Deflation, wenn der Wert des Geldes steigt. 

Inflation bezieht sich auf die allgemeine Preisentwicklung, nicht auf Änderungen bestimmter Preise. Veranschaulicht werden soll das in folgendem Beispiel:

Die Kunden kaufen mehr Gold als Silber, daher wird Gold teurer und Silber billiger. Diese Veränderungen werden jedoch nicht als Inflation bezeichnet – sondern der Preis richtet sich hier nach Angebot und Nachfrage. 

Das Wort Inflation stammt aus dem Lateinischen „inflatio“, bedeutet „sich aufblasen“.

Aber auch die sich im Umlauf befindliche Geldmenge wirkt sich neben Angebot und Nachfrage auf die Preisentwicklung aus. 

Je mehr Geld in der Wirtschaft zirkuliert, desto eher ist mit Preissteigerungen zu rechnen.

Die Inflationsrate in Österreich wird über den VPI = Verbraucherpreisindex gemessen. Basis dafür ist der sogenannte Warenkorb. In diesem Korb werden bedeutsame Waren und Dienstleistungen, welche der private Haushalt benötigt, zusammengefasst.

Von wesentlicher Bedeutung ist die Auswahl der Indexpositionen und dessen Gewichtung. Der Verbraucherpreisindex misst von diesem Warenkorb die Preisentwicklung. Selbstverständlich wird dieser Warenkorb jährlich angepasst, da sich auch das Konsumverhalten der privaten Haushalte ändern kann.   

Der Warenkorb besteht unter anderem aus:

  • Wohnen
  • Energie
  • Verkehr
  • Hotels 
  • Restaurants 

Einzelne Güter und Dienstleistungen haben unterschiedlich hohe Inflationsraten. 

Lt. Information der euro-area-statistic betrug im Jänner 2022 der Preisanstieg für Energie bei rd. 30 %, Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke bei 3,9 %, für Bekleidung und Schuhe bei – 0,2 % sowie lag die Gesamtinflationsrate im Euroraum bei 5,1 %. 

Wie bereits angeführt ist die derzeitige Inflation im Vergleich zu den letzten Jahren ungleich höher. Das ist für die Haushalte bedenklich, da die Kaufkraft nicht mehr in der Höhe wie in den letzten Jahren vorhanden ist. Es kann auch die Wirtschaftstätigkeit verringern, da sich die Bürger vieles nicht mehr leisten können.

Demnach sollten Preiserhöhungen klein genug sein, um die Menschen sowie Unternehmen nicht vor unlösbare Probleme zu stellen. Preiserhöhungen sind aber dennoch wichtig, um einen ausreichenden Puffer gegen Deflation schaffen zu können.

Fakt ist, dass die Inflationsrate bei derzeit rund 6 % liegt – das Ziel der EZB lag bei 2 %. Durch den Krieg in der Ukraine wurde die Energiekrise jedoch weiter verschärft, was zu einer rasanten Preissteigerung geführt hat. Ob die Rally aber zu Ende ist, kann nicht beantwortet werden. 

Für die Phoenix Investor Group ist das Thema Inflation seit vielen Jahren sehr präsent und wird durch die bestens ausgebildeten Phoenix Partner permanent mit unseren Kunden besprochen. Wir schützen unsere Kunden durch die breite Produktpalette. 

In Zusammenarbeit mit der All Commodity Intertrading haben unsere Kunden die Möglichkeit mit kleinen, laufenden Beträgen physisches Gold zu kaufen. Gold hat trotz der immer wieder eintretenden Preisschwankungen eine hohe Stabilität. In den letzten Jahren hat sich der Goldpreis laufend erhöht. Zusätzlich gilt die Aussage: „Wer Gold hat, hat immer Geld“. Gold wird täglich 24 Stunden gehandelt. Phoenix Investor empfiehlt seinen Kunden zwischen 5 % – 10 % ihres Vermögens langfristig in Gold anzulegen.

Aber auch die Veranlagung in die Vermögensverwaltung – in Zusammenarbeit mit der Luxemburger Investmentplattform Moventum – ist bei unseren Kunden sehr beliebt und stellt einen hohen Mehrwert dar. Bequem kann der Kunden zwischen 4 ausgewählten Portfolios entscheiden. Entsprechend der Risikobereitschaft des Kunden kann eher konservativ (hoher Anteil an Anleihen) oder doch offensiv (100 % Aktienanteil) veranlagt werden. Der große Vorteil liegt in der Risikostreuung, da auch hier mit kleinen Beträgen monatlich veranlagt werden kann. 

Und noch dazu: Mit der Phoenix Mobile App sind unsere Kunden laufend über ihre Vermögensstände informiert. Nähe Information erhalten Sie von Ihrem Phoenix Berater.

Wolfgang Köck, MBA
Education Manager - Phoenix Investor AT

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